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Veranstaltungen

Führung

Ausstellung „Karl Kunz. Fantastische Körper“, Foto: Daniela Tobias

Öffentliche Sonntagsführung zu „Karl Kunz. Fantastische Körper“

Wiederentdeckung eines vergessenen Künstlers

Am Sonntag um 13 Uhr haben Sie Gelegenheit mit unserer Kunstvermittlerin die Ausstellung „Karl Kunz. Fantastische Körper“ kennenzulernen. Die Figuren in den Gemälden des deutschen Malers Karl Kunz (1905–1971) sprengen die Grenzen der menschlichen Anatomie, finden sich in unwirklichen, traumartigen Szenerien wieder und lösen sich bis zur Abstraktion in Farbflächen auf. Kunz‘ lebendige, bunte, überbordende Körperwelten sind stark vom Surrealismus beeinflusst, zeugen aber auch von seinem Interesse für zeitgenössische Künstler wie Pablo Picasso, Oskar Schlemmer und Max Ernst.

Finissage

Karl Kunz, Can-Can, März 1964, Öl auf Hartfaser, 130,5 x 180 cm, sign. III.64 K.Kunz, gezeigt mit freundlicher Genehmigung des Nachlass Karl Kunz Berlin

„Dem Sterbenden, der glücklich sein will, dem Unglücklichen, der leben will.“

Vortrag von Dr. Thorsten Schneider über Körper in der Kunst von Karl Kunz

Zur Finissage der Ausstellung „Karl Kunz. Fantastische Körper“ hält Dr. Thorsten Schneider, Leuphana Universität Lüneburg, einen Vortrag über Kunz' schwieriges Verhältnis zur Nachkriegsgesellschaft, die ihre unheilvolle Vergangenheit im aufkommenden Wirtschaftswunder rasch hinter sich lassen wollte. Seine figurative Malerei rührte mit großer Treffsicherheit an all das, was die scheinheilige Sittlichkeit der Bundesbürger:innen verunsicherte und irritierte, im Gegensatz zur weit verbreiteten Hinwendung zu abstrakten Formen der Moderne, die nach 1945 eine historisch unbeschwerte Kunstbetrachtung ermöglichte.

Lesung

Jan Costin Wagner (links), Bjarne Mädel (rechts oben) und Wolfgang Hörner (rechts unten) mit dem Buchcover des Romans "Eden"

Eden in Solingen

Lesung und Gespräch mit Jan Costin Wagner, Bjarne Mädel, Philipp Müller und Wolfgang Hörner

Was tun, wenn plötzlich alles, woran wir glauben, auf der Kippe steht? In seinem Roman „Eden“ erzählt Jan Costin Wagner von einer Familie, die bei einem Anschlag ihre Tochter verliert – und von einer Gesellschaft, die an Mitgefühl, Vertrauen und Zusammenhalt verliert und zu zerbrechen droht. „Eden“ wird zum Ausgangspunkt eines Gesprächs über Verlust, Verantwortung und die Frage, wie man in Solingen als Gemeinschaft nach den Anschlägen von 1993 und 2024 weiterleben kann.  

Vernissage

Manya Gutman, Porträtzeichnung von Dora Bromberger. Foto: Daniela Tobias/Zentrum für verfolgte Künste

Eröffnung der Ausstellung „Manya Gutman: Blickwechsel“

Porträts Jüdischer Künstlerinnen im Zeitalter der Extreme

Manya Gutman begibt sich auf die Spurensuche nach jüdischen Künstlerinnen im „Zeitalter der Extreme“. Viele kennen Sonja Delaunay, Meret Oppenheim oder Gisèle Freund. Aber wie ist es mit Dora Bromberger, die bei Hans Hofmann in München studierte, ab 1928 Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft der Künstlerinnen und Kunstfreunde (GEDOK) in Bremen war und 1942 in der Vernichtungsstätte Maly Trostinez ermordet wurde? Oder Malva Schalek, die in Theresienstadt den Lageralltag in über 100 Zeichnungen und Aquarellen festhielt? Das Projekt umfasst gut 100 gezeichnete Porträts und Kurzbiographien.

Exkursion

Marian Ruzamski, Tuchhallen Krakau/Stillleben (beidseitiges Werk), 1921, Öl auf Leinwand, Privatbesitz

Vergangenheit begegnen – Kunst und Erinnerung in Krakau und Auschwitz

Studien- und Erinnerungsreise nach Polen

Das Zentrum für verfolgte Künste bietet vom 9. bis 12./13. April 2026 anlässlich der Ausstellungseröffnung „Marian Ruzamski. Kunst der Erinnerung“ im Palast der Kunst in Krakau eine geführte Studienreise nach Krakau und Auschwitz an.

Aktuell gibt es keine geplanten Veranstaltungen
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Aktuell gibt es keine geplanten Veranstaltungen
Aktuell gibt es keine geplanten Veranstaltungen
Ausstellung „Karl Kunz. Fantastische Körper“, Foto: Daniela Tobias
1.2.26

Führung

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Öffentliche Sonntagsführung zu „Karl Kunz. Fantastische Körper“

Wiederentdeckung eines vergessenen Künstlers

Am Sonntag um 13 Uhr haben Sie Gelegenheit mit unserer Kunstvermittlerin die Ausstellung „Karl Kunz. Fantastische Körper“ im Zentrum für verfolgte Künste kennenzulernen.

Karl Kunz, Can-Can, März 1964, Öl auf Hartfaser, 130,5 x 180 cm, sign. III.64 K.Kunz, gezeigt mit freundlicher Genehmigung des Nachlass Karl Kunz Berlin
8.2.26

Finissage

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„Dem Sterbenden, der glücklich sein will, dem Unglücklichen, der leben will.“

Vortrag von Dr. Thorsten Schneider über Körper in der Kunst von Karl Kunz

Zur Finissage der Ausstellung hält Dr. Thorsten Schneider einen Vortrag „Dem Sterbenden, der glücklich sein will, dem Unglücklichen, der leben will. Körper in der Kunst von Karl Kunz“.

Jan Costin Wagner (links), Bjarne Mädel (rechts oben) und Wolfgang Hörner (rechts unten) mit dem Buchcover des Romans "Eden"
18.2.26

Lesung

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Eden in Solingen

Lesung und Gespräch mit Jan Costin Wagner, Bjarne Mädel, Philipp Müller und Wolfgang Hörner

In dem Roman „Eden“ erzählt Jan Costin Wagner von einer Gesellschaft, die nach einem Anschlag an Mitgefühl, Vertrauen und Zusammenhalt verliert. Ein Gespräch über Verlust und Verantwortung.

Manya Gutman, Porträtzeichnung von Dora Bromberger. Foto: Daniela Tobias/Zentrum für verfolgte Künste
12.3.26

Vernissage

:

Eröffnung der Ausstellung „Manya Gutman: Blickwechsel“

Porträts Jüdischer Künstlerinnen im Zeitalter der Extreme

Manya Gutman begibt sich auf Spurensuche nach jüdischen Künstlerinnen im „Zeitalter der Extreme“. Das Projekt umfasst 100 gezeichnete Porträts und Kurzbiographien.

Marian Ruzamski, Tuchhallen Krakau/Stillleben (beidseitiges Werk), 1921, Öl auf Leinwand, Privatbesitz
9.4.26
13.4.26

Exkursion

:

Vergangenheit begegnen – Kunst und Erinnerung in Krakau und Auschwitz

Studien- und Erinnerungsreise nach Polen

Das Zentrum für verfolgte Künste bietet vom 9. bis 12./13. April 2026 anlässlich der Ausstellung „Marian Ruzamski. Kunst der Erinnerung“ in Krakau eine geführte Studienreise nach Polen an.

Vergangene Veranstaltungen