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Eröffnung der Ausstellung „Manya Gutman: Blickwechsel“

Porträts Jüdischer Künstlerinnen im Zeitalter der Extreme

Vernissage
Manya Gutman, Porträtzeichnung von Dora Bromberger. Foto: Daniela Tobias/Zentrum für verfolgte Künste
Manya Gutman, Porträtzeichnung von Dora Bromberger. Foto: Daniela Tobias/Zentrum für verfolgte Künste
12.3.26
18:00 Uhr

Wir freuen uns, zur Woche der Christlich-Jüdischen Zusammenarbeit und in zeitlicher Nähe zum Internationalen Frauentag am Donnerstag, 12. März 2026 die Ausstellung „Blickwechsel – Porträts jüdischer Künstlerinnen im Zeitalter der Extreme“ zusammen mit der Künstlerin Manya Gutman zu eröffnen.

Angeregt durch zwei Ausstellungen: „Kunst aus dem Holocaust“ im Jahr 2016 im Deutschen Historischen Museum in Berlin und „Die bessere Hälfte“ 2016/17 im Jüdischen Museum in Wien begab sich Manya Gutman auf die Spurensuche nach jüdischen Künstlerinnen im „Zeitalter der Extreme“.

Viele kennen Sonja Delaunay, Meret Oppenheim oder Gisèle Freund. Aber wie ist es mit Dora Bromberger, die bei Hans Hofmann in München studierte, ab 1928 Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft der Künstlerinnen und Kunstfreunde (GEDOK) in Bremen war und 1942 in der Vernichtungsstätte Maly Trostinez ermordet wurde? Oder Malva Schalek, die in Theresienstadt den Lageralltag in über 100 Zeichnungen und Aquarellen festhielt? Diese Arbeiten konnten versteckt überdauern, sie wurde in Auschwitz ermordet. Oder die Hamburger Künstlerin Anita Rée, die sich nach einer Hetzkampagne der Hamburger „Tageszeitung“, die sie öffentlich diffamierte und ihr Werk „undeutsch“ nannte, am 24. Dezember 1933 das Leben nahm.

Das Projekt umfasst gut 100 gezeichnete Porträts, die in den Jahren 2019 bis 2023 entstanden sind. Die dazugehörenden Kurzbiographien wurden von Ellen Presser, Journalistin und Leiterin des Kulturzentrums der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Dr. Jürgen Kaumkötter und der Journalistin und Autorin Henriette Schröder erstellt.

Manya Gutman, Porträtzeichnung von Gisèle Freund. Foto: Daniela Tobias/Zentrum für verfolgte Künste

Manya Gutman, Porträtzeichnung von Dörte "Dodo" Clara Wolff. Foto: Daniela Tobias/Zentrum für verfolgte Künste

Manya Gutman, Porträtzeichnung von Gisèle Freund. Foto: Daniela Tobias/Zentrum für verfolgte Künste

Manya Gutman, Porträtzeichnung von Dörte "Dodo" Clara Wolff. Foto: Daniela Tobias/Zentrum für verfolgte Künste

Manya Gutman, Porträtzeichnung von Gisèle Freund. Foto: Daniela Tobias/Zentrum für verfolgte Künste

Manya Gutman, Porträtzeichnung von Dörte "Dodo" Clara Wolff. Foto: Daniela Tobias/Zentrum für verfolgte Künste

Material

Pressespiegel

Aktuelles

Landschaft auf dem Weg von Hanna Melnykova von Deutschland in die Ukraine. Foto: Hanna Melnykova
8.10.26
8.11.26

Wechselausstellung

:

Lebenslinien. Über Grenzen hinweg

Ein Kunstprojekt von Hanna Melnykova

Im Sommer 2025 wanderte die Fotokünstlerin Hanna Melnykova von Deutschland in die Ukraine. Das Museum Zentrum für verfolgte Künste zeigt die fotografische Dokumentation ihres performativen Spaziergangs.

Ausstellung „Karl Kunz. Fantastische Körper“, Foto: Daniela Tobias
1.2.26

Führung

:

Öffentliche Sonntagsführung zu „Karl Kunz. Fantastische Körper“

Wiederentdeckung eines vergessenen Künstlers

Am Sonntag um 13 Uhr haben Sie Gelegenheit mit unserer Kunstvermittlerin die Ausstellung „Karl Kunz. Fantastische Körper“ im Zentrum für verfolgte Künste kennenzulernen.

Karl Kunz, Can-Can, März 1964, Öl auf Hartfaser, 130,5 x 180 cm, sign. III.64 K.Kunz, gezeigt mit freundlicher Genehmigung des Nachlass Karl Kunz Berlin
8.2.26

Finissage

:

„Dem Sterbenden, der glücklich sein will, dem Unglücklichen, der leben will.“

Vortrag von Dr. Thorsten Schneider über Körper in der Kunst von Karl Kunz

Zur Finissage der Ausstellung hält Dr. Thorsten Schneider einen Vortrag „Dem Sterbenden, der glücklich sein will, dem Unglücklichen, der leben will. Körper in der Kunst von Karl Kunz“.