Nathan-ism
Dokumentarfilm zum Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus

Anlässlich des Gedenktags für die Opfer des Nationalsozialismus zeigt das Zentrum für verfolgte Künste in Kooperation mit dem Max-Leven-Zentrum Solingen e.V., dem Falken Freizeit- und Bildungswerk Bergisch Land und dem Evangelischen Kirchenkreis Solingen einen Dokumentarfilm über einen jüdischen Künstler, dessen Erinnerungen an Begegnungen mit NS-Tätern ihn sein Leben lang beschäftigten.
Am Ende des Zweiten Weltkriegs trat der damals 18-jährige Nathan Hilu (1926–2019), Sohn syrisch-jüdischer Einwanderer in New York, in die US-Army ein und wurde unter anderem beim Nürnberger Hauptkriegsverbrecherprozess als Wachsoldat eingesetzt. Diese Erfahrung inspirierte ihn ein Leben lang zu künstlerischen Arbeiten in Form von zahllosen Skizzen und Zeichnungen. Bezeichnend für seinen Stil sind die Schnelligkeit und die Unmittelbarkeit der Umsetzung von Erinnerungsfetzen. Über 70 Jahre verbrachte Nathan Hilu damit, eine visuelle Erzählung aus seinen Erinnerungen zu schaffen. Aber was passiert, wenn diese Erinnerungen ein Eigenleben entwickeln?
Mit seinem Film Nathan-ism entwirft der Regisseur Elan Golod ein dokumentarisches Porträt des alternden Künstlers. Doch was als Blick auf einen einzigartigen Zeugen der Geschichte beginnt, entwickelt sich zu einer anschaulichen Studie über die Funktion der Kunst im Spannungsfeld von Archiv und Erfindung.
Elan Golod ist ein israelisch-amerikanischer Filmemacher. Er lebt und arbeitet in New York. Sein preisgekrönter Film Nathan-ism lief bereits bei mehreren Festivals in Kanada, Israel, den USA und der Ukraine und hatte in Nürnberg seine Europapremiere.
USA 2023, 79 Minuten, OmdU
Regie: Elan Golod
Nach dem Film zeigen wir ein kurzes aufgezeichnetes Gespräch mit Dr. Jürgen Kaumkötter, Daniela Tobias und dem Regisseur Elan Golod und laden Sie anschließend zum Publikumsgespräch ein.
Der Eintritt ist frei.








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Wechselausstellung
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Schicksalslinien
Der Maler Fritz Schaefler und sein Sammler Joseph Heymann
Die Ausstellung befasst sich mit den gebrochenen Biografien zweier Männer: des expressionistischen Malers und Grafikers Fritz Schaefler (1888-1954) und des rheinischen jüdischen Industriellen und Kunstsammlers Joseph Heymann (1887-1954).

Führung
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Öffentliche Führung „Sperren Sie endlich Ihren Kopf auf!“
Dada als politische Kunst zwischen den Weltkriegen
Unsere Kunstvermittler:innen zeigen Ihnen in der öffentlichen Sonntagsführung die Ausstellung „Sperren Sie endlich Ihren Kopf auf!“ Dada als politische Kunst zwischen den Weltkriegen.

Konzert
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Blixa Bargeld: Geeichte Ichung
Vocal Solo-Performance
Ein besonderer Höhepunkt des Programms zur Ausstellung „,Sperren Sie endlich Ihren Kopf auf!' Dada als politische Kunst zwischen den Weltkriegen“ ist ein Abend mit Blixa Bargeld.

