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Eröffnung der Ausstellung „Lebenslinien. Über Grenzen hinweg“

Ein Kunstprojekt von Hanna Melnykova

Vernissage
Königshain. 626 km vor der polnisch-ukrainischen Grenze. Foto: Hanna Melnykova
Königshain. 626 km vor der polnisch-ukrainischen Grenze. Foto: Hanna Melnykova
8.10.26
–
18:00 Uhr

Im Sommer 2025 wanderte die Fotokünstlerin Hanna Melnykova von Deutschland in die Ukraine. Das Museum Zentrum für verfolgte Künste zeigt die fotografische Dokumentation ihres performativen Spaziergangs vom 8. Oktober bis 8. November 2026 im Hohen Ratssaal.

Wir laden Sie herzlich zur Vernissage am 8. Oktober 2026 um 18 Uhr ins Museum ein.

Statement der Künstlerin:

„Im Juli 2025 realisierte ich mein neuestes künstlerisches Projekt – eine tiefgreifende Auseinandersetzung mit Krieg, Transformation und der Widerstandsfähigkeit von Menschlichkeit. Ursprünglich inspiriert von Marina Abramovićs Performance Lovers, war mein Projekt als Manifest der Liebe und Einheit über alle Hindernisse hinweg konzipiert. Die Realitäten der gegenwärtigen Konflikte haben dem Werk jedoch neue Bedeutungen verliehen.

Das Projekt umfasst einen performativen Spaziergang von Deutschland in die Ukraine – eine künstlerische Auseinandersetzung mit Migration, Widerstandsfähigkeit, kultureller Verbundenheit und der aktuellen geopolitischen Landschaft. Diese Handlung symbolisiert Einheit und Solidarität inmitten anhaltender Auseinandersetzungen und Vertreibung und fördert Empathie und kulturellen Dialog über Grenzen hinweg.

Die symbolische Bedeutung dieses Spaziergangs: Er steht stellvertretend für das Leben selbst. Die für das Projekt festgelegte Route veranschaulicht die Grenzen zwischen Nationen und verkörpert die Kluft zwischen Vergangenheit und Zukunft sowie persönlicher und kollektiver Transformation. Eine Linie als Grenze und als Abgrenzung.“

Erkrath. 1276 km vor der polnisch-ukrainischen Grenze. Foto: Hanna Melnykova
Dresden. 778 km vor der polnisch-ukrainischen Grenze. Foto: Hanna Melnykova
Hanna Melnykova bei der Vorbereitung der Ausstellung im Zentrum für verfolgte Künste. Foto: Dr. Katharina Günther
Erkrath. 1276 km vor der polnisch-ukrainischen Grenze. Foto: Hanna Melnykova
Hanna Melnykova bei der Vorbereitung der Ausstellung im Zentrum für verfolgte Künste. Foto: Dr. Katharina Günther
Dresden. 778 km vor der polnisch-ukrainischen Grenze. Foto: Hanna Melnykova
Erkrath. 1276 km vor der polnisch-ukrainischen Grenze. Foto: Hanna Melnykova
Dresden. 778 km vor der polnisch-ukrainischen Grenze. Foto: Hanna Melnykova
Hanna Melnykova bei der Vorbereitung der Ausstellung im Zentrum für verfolgte Künste. Foto: Dr. Katharina Günther

Material

Pressespiegel

Aktuelles

Fritz Schaefler, Dorftypen, 1940er Jahre, Öl auf Karton, Auf Karton aufgezogen und auf Sperrholz montiert, 49,8 x 39,9 cm © VAN HAM Art Estate: Fritz Schaefler
26.11.26
–
14.2.27

Wechselausstellung

:

Schicksalslinien

Der Maler Fritz Schaefler und sein Sammler Joseph Heymann

Die Ausstellung befasst sich mit den gebrochenen Biografien zweier Männer: des expressionistischen Malers und Grafikers Fritz Schaefler (1888-1954) und des rheinischen jüdischen Industriellen und Kunstsammlers Joseph Heymann (1887-1954).

Zeichnungen von Else Lasker-Schüler in der Dauerausstellung, Foto: Daniela Tobias © Bürgerstiftung für verfolgte Künste – Else Lasker-Schüler-Zentrum – Kunstsammlung Gerhard Schneider
1.10.26
–

Inszenierung

:

BLIND

Sensorische Inszenierung mit Texten von Else Lasker-Schüler

Die Else Lasker-Schüler-Gesellschaft präsentiert ein Projekt der Akademie für Film- und Medienkunst in Wuppertal.

Königshain. 626 km vor der polnisch-ukrainischen Grenze. Foto: Hanna Melnykova
8.10.26
–

Vernissage

:

Eröffnung der Ausstellung „Lebenslinien. Über Grenzen hinweg“

Ein Kunstprojekt von Hanna Melnykova

Im Sommer 2025 wanderte Hanna Melnykova von Deutschland in die Ukraine. Das Zentrum für verfolgte Künste zeigt die fotografische Dokumentation ihres performativen Spaziergangs vom 8.10-8.11.