Musik der Sterne
Maria Herz – ein Leben im Lied

Maria Herz, am 19. August 1878 in die jüdische Kölner Familie Bing hineingeboren, gehört zu den wenigen Frauen, die sich als Komponistin im frühen 20. Jahrhundert einen Namen machen kann. Zwischen 1922 und 1932 erfährt ihre Kammer-, Orchester-, Klaviermusik eine breite öffentliche Darstellung, namentlich in Köln. Mit dem 1933 einsetzenden Verfolgungsdruck kommt es zum Karrierebruch. 1935 flieht Herz nach England, verlegt ihren Wohnsitz 1945 nach New York, wo sie am 22. Oktober 1950 stirbt und in Vergessenheit gerät.
Konzerthighlight: Lieder auf Gedichte von Ernst Toller. Dass der berühmteste deutschsprachige Dramatiker der Zeit ein politischer Gefangener war, hat Herz nicht davon abgehalten, mit ihm zu korrespondieren und seine Gedichte zu vertonen. Musik und Mut nicht voneinander zu trennen: Lieder, Kammer-, Klaviermusik von Maria Herz, Johann Sebastian Bach, Robert Schumann, Christoph Maria Wagner, gerahmt von der Rezitation von Briefen aus der Familienkorrespondenz Maria Herz'.
Gefördert durch: Karin und Uwe Hollweg Stiftung; Die Beauftragte des Landes Nordrhein-Westfalen für die Bekämpfung des Antisemitismus, für jüdisches Leben und Erinnerungskultur; Deutscher Alpenverein – Sektion Rheinland-Köln e.V.
Mit freundlicher Unterstützung durch Zentrum für verfolgte Künste Solingen
In Kooperation von Künstlerinitiative DAFNE mit KLANG KÖLN e.V.
Der Eintritt ist frei.
Künstlerinitiative DAFNE
Dramaturgie: Georg Beck
Szene: Violetta von der Heydt
Mezzosopran: Amira Elmadfa
Rezitation: Claudia Mischke
Klavier: Christoph Maria Wagner
Asasello Quartett
Violine: Rostislav Kozhevnikov
Violine: Hannah Weirich
Viola: Justyna Sliwa
Violoncello: Teemu Myöhänen
Material
Pressespiegel
Aktuelles

Wechselausstellung
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Schicksalslinien
Der Maler Fritz Schaefler und sein Sammler Joseph Heymann
Die Ausstellung befasst sich mit den gebrochenen Biografien zweier Männer: des expressionistischen Malers und Grafikers Fritz Schaefler (1888-1954) und des rheinischen jüdischen Industriellen und Kunstsammlers Joseph Heymann (1887-1954).

Inszenierung
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BLIND
Sensorische Inszenierung mit Texten von Else Lasker-Schüler
Die Else Lasker-Schüler-Gesellschaft präsentiert ein Projekt der Akademie für Film- und Medienkunst in Wuppertal.

Gespräch
:
Wie konnte das geschehen?
Kulturpolitischer Salon mit Götz Aly
Götz Aly zählt zu den bekanntesten Autoren zur Geschichte des Nationalsozialismus und des Holocaust. Kulturpolitischer Salon im Zentrum für verfolgte Künste mit Andreas Schäfer.

