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Musik der Sterne

Maria Herz – ein Leben im Lied

Szenisches Konzert
Foto: Maria Herz © Zentralbibliothek Zürich / Karte: Sophia Herber
Foto: Maria Herz © Zentralbibliothek Zürich / Karte: Sophia Herber
19.11.26
–
19:00 Uhr

Maria Herz, am 19. August 1878 in die jüdische Kölner Familie Bing hineingeboren, gehört zu den wenigen Frauen, die sich als Komponistin im frühen 20. Jahrhundert einen Namen machen kann. Zwischen 1922 und 1932 erfährt ihre Kammer-, Orchester-, Klaviermusik eine breite öffentliche Darstellung, namentlich in Köln. Mit dem 1933 einsetzenden Verfolgungsdruck kommt es zum Karrierebruch. 1935 flieht Herz nach England, verlegt ihren Wohnsitz 1945 nach New York, wo sie am 22. Oktober 1950 stirbt und in Vergessenheit gerät.

Konzerthighlight: Lieder auf Gedichte von Ernst Toller. Dass der berühmteste deutschsprachige Dramatiker der Zeit ein politischer Gefangener war, hat Herz nicht davon abgehalten, mit ihm zu korrespondieren und seine Gedichte zu vertonen. Musik und Mut nicht voneinander zu trennen: Lieder, Kammer-, Klaviermusik von Maria Herz, Johann Sebastian Bach, Robert Schumann, Christoph Maria Wagner, gerahmt von der Rezitation von Briefen aus der Familienkorrespondenz Maria Herz'.

Gefördert durch: Karin und Uwe Hollweg Stiftung; Die Beauftragte des Landes Nordrhein-Westfalen für die Bekämpfung des Antisemitismus, für jüdisches Leben und Erinnerungskultur; Deutscher Alpenverein – Sektion Rheinland-Köln e.V.

Mit freundlicher Unterstützung durch Zentrum für verfolgte Künste Solingen

In Kooperation von Künstlerinitiative DAFNE mit KLANG KÖLN e.V.

Der Eintritt ist frei.

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Künstlerinitiative DAFNE

Dramaturgie: Georg Beck

Szene: Violetta von der Heydt

Mezzosopran: Amira Elmadfa

Rezitation: Claudia Mischke

Klavier: Christoph Maria Wagner

Asasello Quartett

Violine: Rostislav Kozhevnikov

Violine: Hannah Weirich

Viola: Justyna Sliwa

Violoncello: Teemu Myöhänen

Material

Pressespiegel

Aktuelles

Fritz Schaefler, Dorftypen, 1940er Jahre, Öl auf Karton, Auf Karton aufgezogen und auf Sperrholz montiert, 49,8 x 39,9 cm © VAN HAM Art Estate: Fritz Schaefler
26.11.26
–
14.2.27

Wechselausstellung

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Schicksalslinien

Der Maler Fritz Schaefler und sein Sammler Joseph Heymann

Die Ausstellung befasst sich mit den gebrochenen Biografien zweier Männer: des expressionistischen Malers und Grafikers Fritz Schaefler (1888-1954) und des rheinischen jüdischen Industriellen und Kunstsammlers Joseph Heymann (1887-1954).

Carl Rabus, Selbst in Spiegelscherbe, 1943, Öl auf Leinwand, Foto: Daniela Tobias © Bürgerstiftung für verfolgte Künste – Else-Lasker-Schüler-Zentrum – Kunstsammlung Gerhard Schneider
18.10.26
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Führung

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Öffentliche Sonntagsführung in der Dauerausstellung

Eine Entdeckungsreise durch unsere Sammlung

Im Zentrum für verfolgte Künste können Sie Künstler:innen entdecken, die über die letzten Jahrzehnte in Vergessenheit geraten sind.

Büste Joachim Ringelnatz' von Renée Sintenis, Foto: Daniela Tobias © Bürgerstiftung für verfolgte Künste – Else-Lasker-Schüler-Zentrum – Kunstsammlung Gerhard Schneider
25.10.26
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Führung

:

Öffentliche Sonntagsführung in der Dauerausstellung

Eine Entdeckungsreise durch unsere Sammlung

Im Zentrum für verfolgte Künste können Sie Künstler:innen entdecken, die über die letzten Jahrzehnte in Vergessenheit geraten sind.