Im Sommer 2025 wanderte die Fotokünstlerin Hanna Melnykova von Deutschland in die Ukraine. Das Museum Zentrum für verfolgte Künste zeigt die fotografische Dokumentation ihres performativen Spaziergangs vom 8. Oktober bis 8. November 2026 im Hohen Ratssaal.
Wir laden Sie herzlich zur Vernissage am 8. Oktober 2026 um 18 Uhr ins Museum ein.
Statement der Künstlerin:
„Im Juli 2025 realisierte ich mein neuestes künstlerisches Projekt – eine tiefgreifende Auseinandersetzung mit Krieg, Transformation und der Widerstandsfähigkeit von Menschlichkeit. Ursprünglich inspiriert von Marina Abramovićs Performance Lovers, war mein Projekt als Manifest der Liebe und Einheit über alle Hindernisse hinweg konzipiert. Die Realitäten der gegenwärtigen Konflikte haben dem Werk jedoch neue Bedeutungen verliehen.
Das Projekt umfasst einen performativen Spaziergang von Deutschland in die Ukraine – eine künstlerische Auseinandersetzung mit Migration, Widerstandsfähigkeit, kultureller Verbundenheit und der aktuellen geopolitischen Landschaft. Diese Handlung symbolisiert Einheit und Solidarität inmitten anhaltender Auseinandersetzungen und Vertreibung und fördert Empathie und kulturellen Dialog über Grenzen hinweg.
Die symbolische Bedeutung dieses Spaziergangs: Er steht stellvertretend für das Leben selbst. Die für das Projekt festgelegte Route veranschaulicht die Grenzen zwischen Nationen und verkörpert die Kluft zwischen Vergangenheit und Zukunft sowie persönlicher und kollektiver Transformation. Eine Linie als Grenze und als Abgrenzung.“