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„Wir waren ja nur einfache Soldaten“

Gespräch mit Hanka Grupińska

Lesung
Hanka Grupińska, Foto: Mikołaj Starzyński
Hanka Grupińska, Foto: Mikołaj Starzyński
23.4.26
19:00 Uhr

Anlässlich des Jahrestags des Aufstands im Warschauer Ghetto präsentiert die renommierte Publizistin Hanka Grupińska ihr Buch im Zentrum für verfolgte Künste, Wuppertaler Str. 160, 42653 Solingen.

Vor vier Jahrzehnten begann die Autorin, die Stimmen des jüdischen Widerstands festzuhalten. Ihr erster Gesprächspartner war Marek Edelman, der letzte Kommandeur des Aufstands im Warschauer Ghetto. Aus diesen und vielen weiteren Begegnungen in Polen, Israel und Kanada ist ein tief berührendes Zeitzeugnis entstanden.

Die Erzählungen sind keine klassischen Geschichtsberichte – sie sind subjektiv, ungeschönt und frei von falschem Heroismus. In einer Zeit, in der die letzten Augenzeugen verstorben sind, lässt dieser Band ihre individuellen Schicksale und auch die Widersprüche ihrer traumatischen Erlebnisse fortbestehen.

Hanka Grupińska, Autorin und Journalistin ist zugleich wichtige Chronistin der jüdischen Geschichte Polens. Sie war Mitbegründerin der Untergrundzeitschrift „Czas Kultury“ und wurde für ihre Arbeit zur Bewahrung des jüdischen Erbes vielfach ausgezeichnet. In deutscher Übersetzung von Andreas Volk sind ihre Bücher: „Die Liste lesen. Erzählungen über die Warschauer Aufständischen der Jüdischen Kampforganisation.“ und „Wir waren ja nur einfache Soldaten. Gespräche mit Aufständischen des Warschauer Ghettos“ erschienen.

Jürgen Kaumkötter, der Direktor des Zentrums für verfolgte Künste führt durch den Abend.

Bernhard Hartmann, ein renommierter Übersetzer, begleitet das Gespräch.

Eine Kooperation des Polnischen Instituts Düsseldorf mit dem Zentrum für verfolgte Künste Solingen.

Der Eintritt ist frei.

Das Buch:
Hanka Grupińska, „Wir waren ja nur einfache Soldaten. Gespräche mit Aufständischen des Warschauer Ghettos“ Aus dem Polnischen von Andreas Volk, Metropol Verlag, Berlin, 2025

Material

Pressespiegel

Aktuelles

Fritz Schaefler, Dorftypen, 1940er Jahre, Öl auf Karton, Auf Karton aufgezogen und auf Sperrholz montiert, 49,8 x 39,9 cm © VAN HAM Art Estate: Fritz Schaefler
26.11.26
14.2.27

Wechselausstellung

:

Schicksalslinien

Der Maler Fritz Schaefler und sein Sammler Joseph Heymann

Die Ausstellung befasst sich mit den gebrochenen Biografien zweier Männer: des expressionistischen Malers und Grafikers Fritz Schaefler (1888-1954) und des rheinischen jüdischen Industriellen und Kunstsammlers Joseph Heymann (1887-1954).

Standbild aus Simon Wachsmuth, From Heaven High [Vom Himmel hoch], 2025, Courtesy Simon Wachsmuth und Zilberman, Istanbul/Berlin
5.7.26

Künstlergespräch

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Simon Wachsmuth im Gespräch

From Heaven High [Vom Himmel hoch], 2025

Simon Wachsmuth ist zur Ausstellung „Sperren Sie endlich Ihren Kopf auf!“ zu einem Gespräch mit Prof. Dr. Christian Berger im Zentrum für verfolgte Künste zu Gast.‍

Ausstellungseröffnung „Sperren Sie endlich Ihren Kopf auf!“, Foto: Daniela Tobias 
12.7.26

Führung

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Öffentliche Führung „Sperren Sie endlich Ihren Kopf auf!“

Dada als politische Kunst zwischen den Weltkriegen

Unsere Kunstvermittler:innen zeigen Ihnen in der öffentlichen Sonntagsführung die Ausstellung „Sperren Sie endlich Ihren Kopf auf!“ Dada als politische Kunst zwischen den Weltkriegen.