Unsere öffentlichen Sonntagsführungen bieten jede Woche die Möglichkeit, das Museum und seine Sammlung neu zu entdecken. Im Zentrum für verfolgte Künste lassen sich verloren geglaubte und kaum berücksichtigte Kunstwerke, Geschichten und Schicksale aus der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts entdecken. Die Kunstvermittler:innen legen hierbei den Schwerpunkt auf verschiedene Themen und Biographien. Aktuell zeigt die Wechselausstellung „Blickwechsel. Porträts Jüdischer Künstlerinnen im Zeitalter der Extreme“ außerdem die Vielfalt jüdischer Künstlerinnen im Zeitalter der Extreme.
Kennen Sie Else Lasker-Schüler? Den meisten wird sie als Dichterin bekannt sein, aber sie zeichnete auch und stellte in bekannten Galerien aus. Und was hat es mit der Figur des Jussuf, dem zweiten Ich der Künstlerin auf sich? Die Künstler:innen, die wir in unserer Dauerausstellung zeigen, gerieten oft in Vergessenheit, waren von Verfolgung unterschiedlichster Art geprägt und ihre Entfaltungsmöglichkeiten und künstlerischen Werke wurden durch die NS-Diktatur blockiert, verhindert und teils vernichtet. Auch in der Literatursammlung gibt es Schriftstellerinnen und Lyrikerinnen wie Mascha Kaléko und Claire Goll zu entdecken. Gehen Sie mit uns auf Spurensuche!
Eine Voranmeldung zu den öffentlichen Führungen ist nicht nötig. Start der Führungen ist im Museumsfoyer im Bereich der Kasse. Die Führung ist bereits im Museumseintritt enthalten.